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July 02 2015

epimetheus
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Saving Lives With An Iron Fish

When Canadian science graduate Christopher Charles visited Cambodia six years ago he discovered that anaemia was a huge public health problem. In the villages of Kandal province, instead of bright, bouncing children, Dr Charles found many were small and weak with slow mental development.

The standard solution, iron supplements or tablets to increase iron intake, isn’t working. The tablets are neither affordable nor widely available, and because of the side-effects people don’t like taking them. 

His invention, shaped like a fish, which is a symbol of luck in Cambodian culture, was designed to release iron at the right concentration to provide the nutrients that so many women and children in the country were lacking. The recipe is simple, Dr Charles says. “Boil up water or soup with the iron fish for at least 10 minutes”. (Source)

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July 01 2015

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Die Washington Post konstatierte trocken, dass "beide Seiten darin übereinstimmen, wie viel Austerität Athen umsetzen sollte", es gebe nur Differenzen darüber, wie dies zu bewerkstelligen sei. Syriza beugte sich somit den Forderungen nach einem massiven Kahlschlag, doch wollten die Griechen zumindest einige Härten sozial abfedern, indem die Unternehmenssteuern erhöht werden sollten. Wie gesagt: Athen war zur nahezu vollständigen Kapitulation bereit.

Und dennoch haben sich Schäuble und Merkel entschlossen, dieses griechische Kapitulationsangebot auszuschlagen und in schlechter deutscher Tradition die öffentliche Demütigung Athens auf die Spitze zu treiben, indem sie ihre Brüsseler Lakaien anwiesen, ein mit roter Tinte gespicktes Ultimatum - das an die Korrekturen von Klassenarbeiten erinnerte - an Griechenlands Regierung zu schicken, in dem eine weitere Reihe von Verschärfungen verlangt wurde. Geradezu zynisch nimmt sich die "europäische" Forderung nach einer Absenkung der geplanten höheren Unternehmenssteuer aus, die mit der Sorge um das Wachstum in Griechenland begründet wurde - einem geschundenen Land, das nach fünf Jahren des Sparterrors am Rande des sozioökonomischen Zusammenbruchs steht.

Deutschlands Wirtschaftskrieg | Telepolis
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Für die neue Offenheit wird auch verantwortlich sein, dass sich Barack Obama in die Vorgänge eingeschaltet hat. Der US-Präsident telefonierte mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, denn ganz offensichtlich macht auch er Deutschland federführend dafür verantwortlich, dass die Lage in eine Sackgasse manövriert wurde. Angeblich kam der US-Präsident mit der deutschen Bundeskanzlerin im Telefongespräch darüber überein, dass Griechenland zu Reformen und Wachstum innerhalb der Euro-Zone kommen soll, also nicht rausgeworfen werden darf.

Obama ahnt offenbar, welche Schockwellen und Verwerfungen auch den USA erneut drohen könnten. Mit neuen Problemen für den Euro winken auch weitere "außerordentliche" Maßnahmen der EZB und damit vermutlich die Ausweitung der umstrittenen Anleihekäufe. Das bedeutet, dass Europa noch tiefer in den Währungskrieg einsteigt, um die Exportwirtschaft zu fördern, worüber die USA ohnehin schon schwer besorgt sind, weil sich US-Exporte verteuern, während sich EU-Exporte über einen schwachen Euro verbilligen.

Griechenland zeigt Erpressungsversuchen die zweite Gelbe Karte | Telepolis
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Joseph Stiglitz: how I would vote in the Greek referendum | Business | The Guardian:

We should be clear: almost none of the huge amount of money loaned to Greece has actually gone there. It has gone to pay out private-sector creditors – including German and French banks. Greece has gotten but a pittance, but it has paid a high price to preserve these countries’ banking systems. The IMF and the other “official” creditors do not need the money that is being demanded. Under a business-as-usual scenario, the money received would most likely just be lent out again to Greece.

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June 30 2015

epimetheus

Lieber Sigmar, es reicht!

Wir haben uns ja schon öfter gefragt, welche Überlegungen hinter so manchem öffentlichkeitswirksamen Auftritt unseres Parteivorsitzenden stehen. Mit deinem Gastbeitrag zum drohenden Euroaustritt Griechenlands hast du dich aber in vielerlei Hinsicht selbst übertroffen.

In Europa wachse die Stimmung „Es reicht“, erzählst du da in jener Bildzeitung, die seit Beginn der Krise mit blanker Hetze gegen „die faulen Griechen“ die Stimmung an den deutschen Stammtischen anheizt. Gemeint hast du damit die erneut stockenden Verhandlungen über Schuldenschnitte und Kredite mit der griechischen Regierung. Du redest von „Spieltheoretikern“ und „Zockern“, von „Kommunisten“ und „überzogenen Wahlversprechen“. Und, damit der sprichwörtliche deutsche Stammtisch auch brav applaudiert, müssen natürlich auch wieder die „deutschen Arbeitnehmer und ihre Familien“ herhalten.

Lieber Sigmar, in der Tat: Es reicht! Es reicht ganz Europa der deutsche Chauvinismus und die süffisante Überheblichkeit, mit der du und andere VertreterInnen der deutschen Regierung gegenüber Griechenland und anderen krisengebeutelten Staaten auftreten! Es reicht den Menschen in Griechenland die aufgezwungene Sparpolitik der Troika, die jede eigenständige wirtschaftliche Entwicklung verhindert! Es reicht jedem Menschen mit einem Fünkchen internationaler Solidarität im Herzen die ewig gleiche Nummer, bei der die RentnerInnen in Deutschland gegen die RentnerInnen in Griechenland ausgespielt werden, während fröhlich die finanziellen Interessen deutscher Banken in der „Schuldenkrise“ gerettet werden. ...

Offener Brief der Jusos Bayern an Sigmar Gabriel - Jusos Bayern
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Finnland testet mal das bedingungslose Grundeinkommen. Von wegen "geht nicht" und "unrealistisch"!

Update: Auch Utrecht startet ein Experiment!

Fefes Blog
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Ich habe mich im Laufe meiner Recherchen und der Beschäftigung mit der NSA-Massenüberwachung, die Edward Snowden aufgedeckt hat, gefragt, was eigentlich hinter dem globalen und verzahnten Überwachungssystem von NSA, GCHQ, BND & Co. steckt, und wozu der ganze Aufwand eigentlich betrieben wird. Dabei habe ich eine These gewagt: Das Szenario aus wechselseitiger Digitalspionage, Massenüberwachung und militärischen Interventionen deutet meines Erachtens darauf hin, dass wir uns in einem globalen und geheimen Cyber- und „Informationskrieg“ der Geheimdienste befinden. Oder anders und allgemeiner ausgedrückt: in einem permanenten und präventiven Ausnahmezustand, der seinen Ausnahmecharakter längst verloren hat und zum staatlich-gesellschaftlichen Normalzustand geworden ist.

Dabei müssen wir im Zusammenhang mit dem Begriff „Informationskrieg“ eher „asymmetrisch“ denken und nicht nur in traditionellen Konstellationen wie „Wer führt da Krieg gegen wen?“ beziehungsweise in Kategorien von „blutigen“ Frontkriegen verfeindeter Nationalstaaten und ihren Armeen. Gleichwohl kommen auch durch informationell fundierte Kriegshandlungen Menschen zu Tode, denken Sie nur an die mörderischen US-Drohnenangriffe auf „Terrorverdächtige“ mit ihren verheerenden „Kollateralschäden“.

Und wie genau sieht dieser „Krieg“ dann aus? Was muss ich mir inhaltlich darunter vorstellen, wenn Sie von Cyber- und Informationskrieg sprechen und worum geht es dabei im Kern?

Es geht in erster Linie um eine flächendeckend-globale Ausforschungsarbeit der Geheimdienste, die primär der Sicherung politischer, ökonomischer und militärstrategischer Interessen dient und zwar in einer nach dem Ende des Kalten Krieges nicht mehr bipolaren, sondern in einer weitgehend „in Unordnung“ geratenen Welt – mit all den damit verbundenen unkalkulierbaren „asymmetrischen“ Krisen, staatlichen Instabilitäten, Konflikten und Kriegen.

Der Informationskrieg der Geheimdienste dient der präventiven Vormacht- und Herrschaftssicherung einzelner Staaten und Staatengemeinschaften, denen es letztlich um wirtschaftliche Einflusszonen und geostrategische Interessen in Zeiten sich verschärfender ökonomischer Krisen, sozialen Niedergangs, drohender Rohstoffknappheit, bedrohlichen Klimawandels sowie wachsender „Flüchtlingsströme“ geht.

Der Informationskrieg der Geheimdienste | NachDenkSeiten – Die kritische Website
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epimetheus
Bei der Debatte um die die Vorratsdatenspeicherung wird ja häufig und gerne darauf verwiesen, dass der Entwurf klar die Verfassung bricht und dass der Nutzen gar nicht erwiesen ist. Aber wie sich rausstellt wollen selbst die Ermittler den Schmuh nicht haben.
Es handele sich um Strafverfolgung vom Schreibtisch aus, sagt ein Kriminalbeamter aus dem Bereich der organisierten Kriminalität. Es werde deutlich, dass nur "wenig Fachwissen zur praktischen Arbeit von Ermittlungsbehörden" abgefragt worden sei.

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) erkennt sogar "erhebliche Schwachstellen" in dem Gesetzentwurf. Er sei praxisfern und bedürfe "dringend der Nachbesserung", heißt es in einer Stellungnahme für den Rechtsausschuss des Bundestages.

Überraschung! Was konkret haben sie auszusetzen? Kommt ihr NIE drauf!
So fänden sich im Katalog der Straftaten, zu deren Aufklärung Polizeibehörden Kommunikationsdaten bei Providern abfordern dürfen, etwa nicht der sexuelle Missbrauch von Kindern, Vergewaltigung, Betrug, Erpressung und Korruption, klagt der BDK.
Ja nee, natürlich nicht! Nur schwere Straftaten! Und Korruption können wir ja schon mal ganz prinzipiell nicht aufklären. Das wäre schlecht für die Wirtschaft!
Fefes Blog
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Wir wollen die EU nicht spalten - wir wollen versöhnen, vertöchtern, veronkeln, vertanten, verneffen und vernichten.
— Peter Glaser
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„Die Stärke der Analyse der Linken“, so schreibt der erzkonservative Charles Moore im „Daily Telegraph“, „liegt darin, dass sie verstanden haben, wie die Mächtigen sich liberal-konservativer Sprache als Tarnumhang bedient haben, um sich ihre Vorteile zu sichern. ,Globalisierung‘ zum Beispiel sollte ursprünglich nichts anderes bedeuten als weltweiter freier Handel. Jetzt heißt es, dass Banken die Gewinne internationalen Erfolgs an sich reißen und die Verluste auf jeden Steuerzahler in jeder Nation verteilen. Die Banken kommen nur noch ,nach Hause‘, wenn sie kein Geld mehr haben. Dann geben unsere Regierungen ihnen neues.“ ... Das komplette Drama der Selbstdesillusionierung des bürgerlichen Denkens spielt sich gerade in England ab. In einem der meistdiskutierten Kommentare der letzten Wochen schrieb dort Charles Moore: „Es hat mehr als dreißig Jahre gedauert, bis ich mir als Journalist diese Frage stelle, aber in dieser Woche spüre ich, dass ich sie stellen muss: Hat die Linke nicht am Ende recht?“ Moore hatte das vor den Unruhen geschrieben und ohne jede Vorahnung. Ehrlich gestanden: Wer könnte ihm widersprechen?
Bürgerliche Werte: „Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat“ - Feuilleton - FAZ
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"Volksbefragung": EU entsetzt über neuartige Entscheidungsmethode aus Griechenland

Athen (dpo) - Europa zwischen Schock und Ratlosigkeit! Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras hat überraschend angekündigt, sein Land werde eine in der Europäischen Union bislang völlig unbekannte Art der Entscheidungsfindung anwenden. Um zu bestimmen, ob Griechenland die mit den EU-Hilfen verbundenen Sparauflagen akzeptiert, will er eine sogenannte "Volksbefragung" abhalten.
Bei einer solchen Volksbefragung soll - wie der Name schon sagt - ausgerechnet das Volk über seine eigenen Belange entscheiden – ein Umstand, der Griechenlands europäische Partner aufs Tiefste verstört. "Griechenland hat das Prinzip der EU offensichtlich nicht verstanden", erklärte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble und sprach von einem "völlig unverantwortlichen Verhalten" der Tsipras-Regierung. "Alle Macht geht von den Märkten aus. Und denen gefallen solche wahnwitzigen Pläne überhaupt nicht." Tatsächlich ist allein durch die Ankündigung der Volksbefragung der DAX heute Morgen um vier Punkte gefallen. Auch EU-Politiker sehen das griechische Vorhaben mit Skepsis. Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem erklärte: "Wo kämen wir denn hin, wenn jetzt auf einmal die Menschen über ihr eigenes Schicksal entscheiden dürften? Wir steuern direkt in eine Volksherrschaft, wenn dieses Beispiel Schule macht."  Der Präsident der Europäischen Kommission Jean-Claude Juncker gab zu bedenken: "Stellen Sie sich mal vor, wir hätten vor fünf Jahren die EU-Bürger gefragt, ob sie Griechenland Hilfsgelder zahlen wollen, damit Griechenland diese an seine Gläubiger weitergeben kann, oder ob es einen Schuldenschnitt geben soll. Dann wären wir heute gar nicht da, wo wir jetzt sind."  Immerhin, weil Griechenland die Volksbefragung als Entscheidungsmittel erfunden hat, steht dem hochverschuldeten Staat das Recht zu, der neuen und überaus exotischen Methode auch einen Namen zu geben: Gerüchten zufolge soll sie "δημοκρατία" ("Demokratie") heißen.
http://www.der-postillon.com/2015/06/volksbefragung-eu-entsetzt-uber.html
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